Ariane Schwerdtle mit Haven aus Eberdingen

Wie aus dem Wahnsinn ein Genie wurde

Ich konnte es in meiner Unerfahrenheit nicht ahnen, was es heißt, was ein Autralian Shepherd in der Waage zu halten. Ziemlich blauäugig schaffte ich mir vor über sieben Jahren meinen Traumhund an.

Es dauerte nicht lange, bis erste Schwierigkeiten auftauchten, die in der „Hundeschule im die Ecke“ nicht dauerhaft gelöst werden konnten. Das bis dahin unsteuerbare Abwehrverhalten bereitete immer größere Probleme. Wie es das Schicksal so wollte, kam es dazu, dass der Jungspund Haven, inzwischen ein Dreivierteljahr alt, mit uns das erste Mal bei Anne Krüger war. Vom ersten Moment an, wusste ich, dass nur diese Art der Hundeschule, die passende für meinen herausfordernden Aussie war. Mit jeder Unterrichtsstunde wurde der Hund weicher, freundlicher, dem Menschen zugewandter und lernte vor allem durch die Lektion Rolle und das Apportieren seine Abwehr sinnvoll einzusetzen.

Wir schulten Haven zum Familien- und Servicehund, nichtsahnend dass mein erstes Kind, ich war inzwischen schwanger, schwerstbehindert sein wird. Anne und ihr Team haben es geschafft, diesem schwierigen Hund und mir, seiner nicht selten überforderten Besitzerin, eine Richtung zu geben. Respekt, Vertrauen und Liebe waren die Grundlagen unserer Beziehung.

Ich erinnere mich noch sehr gerne daran, wie Haven das erste Mal ein Angebot machte und dann vor mir wie angeklebt saß und sein Blick nicht mehr von mir wich. Ein unbeschreibliches Gefühl.

Danke liebe Anne, Britta und lieber Joachim. Dank euch kann ich sagen, dass mein Hund, trotz unserer sehr schwierigen Lebenssituation, das beste Hundeleben hatte. Er hat an meinem Kind gearbeitet, als gäbe es kein Morgen. Socken ausziehen, Windeln aufräumen, den Regenschirm tragen, das Epilepsie-Medikament holen usw. Dennoch war es meine Aufgabe seine Lieblingsstrategie, die Abwehr, stets im Auge zu behalten.

Ich konnte den Hund bis zum Schluss bestmöglich einschätzen und managen. Das wäre ohne Anne Krüger und ihrem kompetenten, einfühlsamen Team nicht möglich gewesen.

Schweren Herzens musste ich Haven aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung einschläfern.
Die HarmoniLogie ist in meinen Augen die sinnvollste Weise in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund – sie sei jedem an Herz gelegt.

Verena Ising-Volmer aus Büren

Die Harmonilogie: Ich bin restlos begeistert!!

Ich trainiere seit einigen Jahren schon mit Anne Krüger und meinen inzwischen drei Briard-Hündinnen: Carreau, Bonaly und Honey. Durch diese Arbeit habe nicht nur ich, sondern alle meine Familienmitglieder, enorm gewonnen - einen viel schöneren und leichteren Umgang mit unseren Hunden.  Und das macht nicht nur unglaublich viel Spaß, sondern gibt uns allen (!) echte Lebensqualität. Denn auch die Hunde profitieren von der Harmonilogie, auch die haben es ganz offensichtlich leichter mit uns smiley.

"Entdeckt" habe ich Anne Krüger bei einem ihrer Auftritte auf einem Fahrturnier bei uns in der Gegend. Als ich dann als frische Briardbesitzerin herausfand, dass sie ganz tolle Bücher zur Hundeerziehung schreibt und Kurse gibt, war ich sofort Feuer und Flamme hab ich mich ganz neugierig angemeldet. Fasziniert hat mich von Anfang an die Leichtigkeit und Harmonie im Miteinander von Mensch und Hund. Dass ich mit meinen Hunden damit auf dem richtigen Weg war und bin, haben mir immer wieder meine Hunde bestätigt, durch ihre Freude, mit der sie im Training und auch in unserem Leben dabei sind. Und das ist so wunderbar, wenn sich meine Hunde für mich entscheiden, wenn sie mit Spaß „mitarbeiten", das ist kaum in Worte zu fassen. Am besten probieren Sie es selbst einmal.

Unsere Hunde können und dürfen uns überall hin begleiten. Sie sind groß, sie sind temperamentvoll, sie sind zu dritt!!, aber immer leicht zu lenken. Meine Hunde fallen - sehr zu meiner Freude - stets dadurch auf, dass sie nicht auffallen. Sie passen sich bereitwillig den Erfordernissen des (unseres) Lebens  (und ihrer jeweiligen Umgebungssituation) an und nicht umgekehrt. Beispielsweise kann ich problemlos mit allen drei Hündinnen Joggen gehen oder Fahrradfahren. Mit Hilfe der vielseitigen Tricks, Apportier- oder Such-Aufgaben, die wir auf dem Degenerhof kennenlernen durften, kann ich meine Hunde jederzeit auch geistig beschäftigen - beim Laufen, im Garten, oder auch mal nur Wohnzimmer zwischendurch. Das ist total unkompliziert und jederzeit ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen, schafft viel Abwechslung im Alltag und führt ganz nebenbei zu sehr ausgeglichenen und fröhlich-lockeren Hunden.

Ich finde es ganz prima, dass Anne Krüger dazu ihr Wissen bereitwillig an uns weitergibt – an ganz normale Familienhund-Menschen. Dabei haben wir nie nach „Schema F“ trainiert, sondern stets individuell das, was ich für meinen Alltag mit den Hunden brauchte. Dabei achtet Anne Krüger auch immer auch die Individualität der Hunde, denn auch die haben unterschiedliche Charaktere, Talente und Wünsche. So hat mich/uns jede meiner Hündinnen mit ganz unterschiedlichen "Herausforderungen' konfrontiert, an denen ich erfolgreich gearbeitet habe, meine Hunde sind nachhaltig besser, leichter, freier, fröhlicher und feiner geworden.

Mein Fazit: Ich würde es nie wieder anders machen wollen!! Denn ich habe heute ein echtes Traum-Briard-Trio, die unser Leben bereichern - ganz unkompliziert und herrlich entspannt! Das ist Glück.

Karin Hess und Reeva

Wie aus Zweien ein Team wurde

Die Züchterin beschrieb meinen kleinen Border-Collie-Welpen als „wesensfest.....kein Hund für Anfänger“. Gut, dachte ich mir, ich hatte seit 22 Jahren Border Collies und fühlte mich demnach nicht als Border-Collie-Anfänger. Na ja, aber mit dem was dann kam, hatte ich wohl nicht gerechnet. Meine kleine Hündin, namens Reeva, war so selbständig, dass sie sich kaum für mich interessierte, sie ging ihre eigenen Wege, lag meistens abseits von mir und hatte wirklich ihre eigene Meinung zu allem. Sie wollte nicht gerne gestreichelt werden und gewedelt hat sich schon mal gar nicht, wenn ich sie anfasste. Es machte mich sehr traurig, dass dieser zuckersüße Welpe keine echte Bindung zu mir hatte und ihre sture Art machte mich wahnsinnig. Oft habe ich sie vor lauter Ungeduld und Hilflosigkeit laut angeschrien...Das war furchtbar denn das habe ich in all den 22 Jahren Hundeerziehung nie zuvor gemacht. Ich wusste, dass ich das so nicht wollte.

Die Rettung nahte schnell, als ich mich bei einem befreundeten Schäfer nach einer Hüteausbildung für meinen kleinen Feger erkundigte. Er legte mir schon beim ersten Gespräch nahe, dass ich mich mit der HarmoniLogie von Anne Krüger auseinander setzen sollte. Klar, Anne war mir ein Begriff, ich hatte sie schon auf mehreren Ausstellungen mit Ihrer Show gesehen und war sehr beeindruckt. Ich meldete mich sofort zum Einführungsseminar an und dann nahm alles seinen Lauf. Allerdings waren meine Fortschritte nicht so schnell, wie ich mir das vorgestellt hatte....lach...nein, meine kleine „wesensfeste“ Reeva quittierte jeden kleinen Erziehungsfehler meinerseits mit drei Schritten zurück und einem Schritt vorwärts. So ist das wohl mit einem sehr intelligenten Hund, bei dem das Frauchen nicht so schnell hinter her kommt.

Reeva war zu Beginn der HarmoniLogie-Ausbildung zehn Monate alt. Seit den beiden Grund-Seminaren fahren wir nun einmal im Monat zum Einzelunterricht. Ich bin davon überzeugt, dass Reeva alles schneller gelernt hat als ich...ich habe ab und zu den Fortschritt etwas gestört, weil ich alles super richtig machen wollte und noch nicht aus dem Bauch heraus handeln konnte....aber auch das hatte irgendwann ein Ende. Die Bindung zwischen Reeva und mir wurde schon nach kurzer Zeit merklich besser. Nach ca. sechs Monaten war die Bindung schon so eng, dass Reeva ganz große Augen bekam, wenn ich den Raum verlassen habe. Sie lag nie mehr in der Abstellkammer sondern in meiner Nähe und sie kuschelt nun für ihr Leben gern. Sie ist voll und ganz bei mir. TOLL!!!!

Neben dem erreichten Ziel der besseren Bindung wird Reeva zum sozialen Diensthund ausgebildet, nachdem Anne fest gestellt hat, dass Reeva‘s Interesse an Schafen in etwa so groß ist, wie das eines Irish Setters :-) Aber was soll ich sagen? Reeva ist begeistert. Sie liebt es, alles zu apportieren und bringt mit Stolz alles, was ich von ihr verlange. Sie ist ganz wissbegierig aufs Training und freut sich, wenn sie wieder mal alles richtig gemacht hat.

Kein einziges Mal seit Beginn der HarmoniLogie-Ausbildung habe ich meinen Hund mehr angeschrien! Ich sehe sie nun mit völlig anderen Augen und ich weiß, dass genau dieser Hund, der mich als Welpe so viele Nerven gekostet hat, der beste Hund meines Lebens werden kann...oder eigentlich schon ist. Die Kommunikation zwischen uns ist nun leicht und ich freue mich jeden Monat über neue Übungen für Reeva und mich. Sogar das freudige Wedeln ist nun Dauergast...Ich liebe es!

Vielen Dank liebes HarmoniLogie-Team, dass ihr aus Reeva und mir ein starkes Team gemacht habt. Wir sind beide komplett glücklich und auf einem wunderbaren gemeinsamen Weg.

Renate Bister mit Islandponny Stigur

Es war wie bei Monopoly: Gehen Sie zurück auf "Los"

Vor rund 1,5 Jahren habe ich das Konzept der Harmonilogie an einem Einführungstag auf dem Degener Hof kennengelernt. Die intensive und positive Beziehung zwischen Tier und Mensch und der achtsame Umgang faszinierten mich und es entstand die Idee, auch mit meinem damals siebenjährigen Islandpony in diesen Ansatz einzutauchen. Stigur ist ein sehr sensibles Pferd, das sich schnell aufregt und durch Hektik der Kooperation entzieht. Er agierte nicht gefährlich, aber bei genauerem Hinschauen wurde deutlich, dass wir uns nicht wirklich aufeinander einlassen und uns vertrauen konnten.

Dann ging es los - die erste Einzelstunde. Es war wie bei Monopoly: Gehen Sie zurück auf "Los".
Der Auftrag war: Führe dein Pferd an und halte es an. Überprüfe, wie ihr zueinander steht und wie ihr kommuniziert. Was sagt dir dein Pferd und welche Signale sendest du? Wie klar bist du für dein Pferd? Wieviel Druck erzeugst du? Wie ist deine innere Haltung? ...

Das war nicht immer schön, aber sehr aufschlussreich.

Dann war da noch die Sache mit dem Lob. Lob gibt es in der HarmoniLogie auf vielfältige Art und Weise - Worte, Knuddeln bzw. Abstreichen, Entspannung, ... Nur eines gibt es nicht: Lob durch Leckerchen. Schließlich soll die Kommunikation zwischen Tier und Mensch und nicht zwischen Tier und Leckerchen stattfinden. Es funktioniert bestens.

So startete die spannende Reise der Veränderung.

Mit Anne Krügers sachkundiger Anleitung veränderten wir unsere Kommunikation sowohl an der Hand als auch unter demSattel. Mit ihrer tiefen Erfahrung konnten wir uns kontinuierlich neue Türen öffnen, immer wissend, dass der nächste Schritt der richtige ist und zum Erfolg führen wird. Auf ,,Angehen und Anhalten" folgten Kompliment, Hinlegen, Flachlegen. Es wurde am meinem Sitz gearbeitet. Nur wenn der Reiter einschließlich Becken und Hände locker und flexibel ist, kann auch das Pferd locker und mit Freude arbeiten.

Das Ergebnis ist faszinierend.

  • Ein Pferd, das gelassen und fleißig mitmacht, spielerisch in Anlehnung und Versammlung geht und in der Entspannung die Tiefe sucht.
  • Eine Reiterin, die sich mit Freude, Achtsamkeit und deutlich verbesserten Handwerkszeug ihrem Pferd widmet und sich auf die gemeinsamen nächten Schritte freut.

Mich freut besonders, dass diese Entwicklung möglich war, obwohl wir rund 300 km vom Degener Hof entfernt wohnen und dadurch nur einmal im Quartal zum Training fahren können. In der Zwischenzeit trainiere ich alleine. Anne Krüger gibt mir genügend und gut machbare Hausaufgaben mit und ihre Stimme ist immer in meinem Ohr.

Ich freue mich auf weitere Kurse. Es liegen noch viele spannende Möglichkeiten vor uns.

Vielen Dank, liebe Anne!

Renate Bister

Martina mit Joschi aus Osnabrück

Meine Erfahrungen  in der HarmonieLogie

Hallo liebe Anne und Team,

ich habe nun den Einführungskurs und den Fortgeschrittenenkurs "Harmonilogie für Pferde" mitmachen dürfen. Ich bin immer noch sprachlos! Diese vier Tage haben mir und Joschi so unendlich viel Klarheit und Vertrauen im Miteinander gebracht, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Ich habe gelernt mein Pferd besser zu "lesen", ihm mehr Achtsamkeit zu schenken und viele weitere Dinge, die mir und Joschi nun jeden Tag Sicherheit und Freude beim Training und im Umgang schenken. Ich freue mich jetzt schon, auf den weiteren gemeinsamen Weg mit Anne Krüger und Team, denn Joschi und ich möchten noch so viel mehr vom Weg der  HarmonieLogie lernen!!!

Ganz liebe Grüsse und ein riesiges Dankeschön

Joschi und Martina

Bea Geisen aus Lippstadt mit Bilbo

Bilbo auf dem besten Weg zum „sozialen Diensthonigdachs“

Über zwei Jahre ist es her, dass ich mit meinem Pferd „Frodo“ das erste Mal zum Training zu Anne gekommen bin. Über unsere gemeinsame Entwicklung und das Zusammenwachsen zu einem echten Team habe ich in einem „Schülerbeitrag“ bereits geschrieben.

Nachdem ich meinen Hund „Oskar“ nach einer 15-jährigen wundervollen Zeit im November 2015 gehen lassen musste trat ein anderer Bewohner des Auenlandes seine Nachfolge an. „Bilbo“, ein Gos d'atura catala. Der kleine Kerl zeigte schon von Anfang an, dass er, wie Anne sagt „ein Honigdachs“ ist. Wer mag, kann gerne einmal nach dem Honigdachs googeln. Wer dann denkt, „ohjeh, was hat sie sich da ins Haus geholt“ dem kann ich antworten, „ja, genau das habe ich auch gedacht, als Anne mir das gesagt hat!“

Aber es scheint, als suche ich solche Herausforderungen bei meinen Tieren (siehe Bericht über Frodo).

Bilbo ist wirklich ein furchtloser, recht eigenständiger Gefährte der nicht so leicht zu beeindrucken ist. So wie bei einem Honigdachs könnte ich sagen: „er läuft nicht, er rückt vor, ohne Rücksicht auf Verluste!“

Praxisbeispiel:

Wir kommen zu meiner Freundin Manuela, bei der ich auch meine Pferde untergestellt habe. Sie hat zwei Hunde, „Bandit“, ein Berner Sennenhund und „Starsky“, ein irischer Wolfshund. Bildlich kann man sich das jetzt so vorstellen: Bilbo Lederjacke aus, ganz genüsslich krempelt er sich die Ärmel hoch und dann wird den beiden „Kofferkamelen“ erst einmal gezeigt, wer hier wen durch den Garten jagt. Hatte ich schon erwähnt dass mein Bilbo gerade mal ein Jahr alt ist und die beiden „Großen“ erwachsene Hunde?

Und jetzt der Hammer: Dank der HarmoniLogie (Bilbo hatte das Glück von Anfang an mit dieser Methode aufwachsen zu dürfen) kann ich ihn doch tatsächlich mit einem Pfiff oder einem leisen „hier“ aus solchen Situationen herausholen und wieder auf mich konzentrieren (und „Bandit“ und „Starsky“ vor Schlimmerem bewahren). Stellen Sie sich vor, das gleiche funktioniert auch wenn er ein Kaninchen sieht! O.k., noch nicht immer, aber meistens – und wir lernen ja noch!

Übrigens, so ein Honigdachs ist auch ein verflixt schlaues und liebenswertes Kerlchen. Meiner ist auf dem besten Weg ein „sozialer Diensthonigdachs“ zu werden!

Anne und der HarmoniLogie sei Dank!




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