Oldenburger International

Im feinen Dialog

Eine Schäferin, die Pferde bis zur höchsten Klasse ausbildet und weltweit auf Shows in beeindruckenden Schaubildern mit Hunden, Ziegen und Enten vorstellt – Anne Krüger-Degener arbeitet dabei mit Oldenburgern.

Sie lebt auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb im niedersächsischen Melle ihren Traum vom Leben inmitten vieler Tiere. Unter ihnen der Oldenburger Wallach Fürst Ramiro M, den die passionierte Ausbilderin seit der Herbst Elite-Auktion 2015 nach der eigens entwickelten Methode ausbildet. Überhaupt haben Oldenburger abstammend von Multichampion Fürstenball OLD im Degenerhof Einzug gehalten und sich bewährt.
Schon so lange ihre Erinnerungen zurück reichen hegt Anne Krüger-Degener eine extreme Affinität zu Tieren. Entgegen den
Vorstellungen ihrer Eltern hielt die Tochter eines Akademikerpaares vom Bodensee hartnäckig an ihrem Wunsch fest, auch beruflich mit Tieren zu arbeiten. Sie machte einen guten Abiturabschluss, der Voraussetzung für das Studium der Tiermedizin war. „Tiere waren immer meine Welt und ich wollte Großtierärztin werden“, denkt die heute 48-Jährige zurück.  „Verschiedene Praktika in der Landwirtschaft waren nötig und ich erkannte, dass meine Präferenz doch an anderer Stelle liegt. Es gefiel mir besser, ein Tier gesund zu erhalten, statt meinen Lebensunterhalt mit kranken Tieren zu verdienen. ...

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Erschienen in "Oldenburger International", Ausgabe Dezember 2016, Seiten 16 bis 21
Text Indra Rojahn, Fotos Battagia, König


 

Für Sie

Die Tierflüsterin von Melle

Anne Krüger führt ein Leben, von dem viele träumen: Die Tiertrainerin lebt
mit Mann, Tochter, Schafen, Pferden und Hunden auf einem Hof. Dort lehrt sie den
richtigen Umgang mit Hunden – und lernt von diesen viel über sich.

Wer Anne Krüger auf ihrem Hof in Melle ein paar Stunden erlebt, ahnt: Genau so sieht ein glücklicher Mensch aus. Ruhig und aufrecht steht die 49-Jährige Besuchern gegenüber, spricht direkt und freundlich Sätze, die so konzentriert und reflektiert sind, dass man als hektischer Städter erstaunt danebensteht und sich wundert, wie gesammelt ein Mensch auftreten kann. Und bei allem umgibt sie eine beruhigende Gelassenheit – ob sie nun mit Hilfe ihrer Hunde die Schafe zusammentreibt, die Pferde trainiert oder mit Mann Jan und Tochter Carla die nächsten Stunden bespricht. ...

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Erschienen in "FÜR SIE", Ausgabe Nr. 26/2016, 21.11.2016, Seiten 60 bis 63
Text Kathrin Halfwassen, Fotos Pia Pritzel für FÜR SIE


 

Missverstanden

Missverstanden

Wollten Sie schon mal in Indien eine Frage mit Nicken bejahen? Hat nicht funktioniert? Vielleicht lag es daran, dass man dort den Kopf hin und her wiegt, um Ja zu sagen. Andere Länder, andere Sitten. Was, wenn sich verschiedene Wesen begegnen: ein Mensch und ein Hund? Wie können die sich verstehen? 

Schon beim simplen Vor und Zurück reden Zwei- und Vierbeiner aneinander vorbei. Für den Hund ist klar: Jemand, der sich zügig auf ihn zubewegt und ihm dabei noch in die Augen schaut, möchte den Raum für sich in Anspruch nehmen. Der Hund weicht nach hinten aus, weil er höflich ist und Konflikte lieber meidet. Läuft weg. Möchten wir einen Hund zu uns heranholen, ist es eine gute Idee, in die Gegenrichtung davonzulaufen. So wird er animiert, hinterherzukommen. Das und vieles mehr müssen Hundehalter erst einmal lernen. „Tatsächlich ist es so, dass ich den Menschen zuerst beibringe, sich durch Vorwärtsgehen vom Hund abzugrenzen und ihn durch Rückwärtsgehen einzuladen“, sagt Anne Krüger. „Ich habe das nicht erfunden, sondern das Regulieren von Nähe und Distanz ist Sprache, die Tiere verstehen. Genau so spricht der Hund auch mit dem Schaf.“ Die gelernte Tierwirtschaftsmeisterin und mehrfache Deutsche Meisterin im Schafehüten betreibt in Melle bei Osnabrück gemeinsam mit ihrem Mann einen ökologisch wirtschaftenden Grünlandbetrieb mit einer Herde schottischer Blackface-Schafe und einer Border-Collie-Zucht. Zum Hof gehört eine Tierschule, die Krüger „Kommunikationszentrum“ nennt...

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Erschienen in "dogs", Ausgabe Februar 2015, Seiten 36 bis 42
Text Astrid Nestler, Illustration Sonja Marterner


 

Die vermasselte Welpenzeit

Die vermasselte Welpenzeit

Früh übt sich, wer ein guter Hund werden will. Doch längst nicht jeder, dem diese Chance verwehrt wurde, ist dadurch für immer geprägt. Hundetrainer über die Chancen und Möglichkeiten, Versäumtes nachzuholen. 

Bis zum Alter von acht Monaten wuchs Mischlingshündin Kira auf einem Bauernhof in Niederbayern auf. Sie kannte nur Wiesen, Felder und ihr wunderbares Hundeleben. Die sogenannte Zivilisation lag einige Kilometer weit weg. Das war so lange wunderbar, wie Kira auf dem Bauernhof blieb. Doch familiäre Gründe ließen die Schäfermixhündin in ein neues Zuhause ziehen: ein Mehrfamilienhaus in der nahe gelegenen Kleinstadt. Kira wurde plötzlich auffallend ängstlich, reagierte zunehmend aggressiv auf Fahrräder, Autos und spielende Kinder. Ganz und gar ungewöhnlich für sie, meinten die Besitzer, und kaum einer hatte eine Erklärung dafür. War ihr behütetes Bauernhofleben schuld daran? ...

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Erschienen in "dogs", Ausgabe März 2016, Seiten 66 bis 75
Text Astrid Nestler, Illustration Faye Moorhouse


 

Mein Pferd Juni 2014

Anne Krüger - "Das ist mein Leben!"

Jeder Tag ist einzigartig, spannend und kunterbunt – für Anne Krüger trifft das zu hundert Prozent zu. Als Schäferin und Pferde- und Hundeausbilderin hat sie sich ihren Traum erfüllt. Mein Pferd-Mitarbeiterin Anna Klocke hat Anne Krüger besucht und einzigartige Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit mit den unzähligen Schafen, Ziegen, Hunden und Pferden bekommen.
 

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Erschienen in "Mein Pferd", Ausgabe Juni 2014, Seiten 80 bis 86
Text Anna Klocke, Fotos Ilja van de Kasteele


 

 




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