Die Schäferin


Als landwirtschaftlicher Familienbetrieb züchten wir Schafe einer ganz besonderen Rasse.
Scottish Blackface heißen sie und kommen ursprünglich aus dem Schottischen Hochland.
Als erster Zuchtbetrieb Deutschlands haben wir seit 1987 aus sechs Zuchtschafen die größte Herdbuchherde Deutschlands aufgebaut. Auch nach all der Zeit sind wir nicht minder von der Einzigartigkeit, der Mütterlichkeit, der Schönheit, der Robustheit und der Produktivität dieser besonderen Schafe überzeugt.

Fast ebenso lang wirtschaften wir in unserer Schäferei nach den strengen Richtlinien des ökologischen Landbaus und sind seit dieser Zeit durchgängig biologisch zertifiziert. (DE-ÖKO-006).
Doch Spaß macht die Schäferei erst, wenn man gute Hunde hat, und auf diese sind wir besonders stolz. Wir arbeiten als Koppelbetrieb mit den besten Koppelgebrauchshunden der Welt: den Border Collies, die wir seit über 20 Jahren rein auf Leistung selbst weitergezüchtet und höchst erfolgreich ausgebildet haben.

mehr Infos zu unserer Tierschule
finden Sie jetzt hier:

Absolut instinktsicher
Die am weitesten verbreitete Rasse auf den Britischen Inseln
Erhaben, stolz & mächtig

Blackface Rassenbeschreibung

Kennzeichen

  • mittelgroß
  • mischwollig
  • starker Knochenbau
  • breiter Kopf
  • ramsnasig
  • langer Rumpf
  • breites Becken
  • Rücken und Keulen gut bemuskelt
  • Wolle weiß
  • Kopf und Beine schwarz mit weißen Abzeichen
  • Böcke und Schafe gehörnt

Leistung

  • sehr widerstandsfähig
  • genügsam
  • anpassungsfähig
  • witterungsresistent
  • zartes, dunkles Fleisch, vergleichbar mit der Heidschnucke
  • jährliche Wollmenge 2 bis 3 kg
  • typische Landschafwolle
  • gute Fruchtbarkeit (ca. 1,7 Lämmer pro Schaf)
  • gute Milchleistung der Mütter
  • sehr geschätzte Ausgangsrasse für Kreuzungen
  • gilt als die zahlenmäßig am weitesten verbreitete und wirtschaftlich bedeutendste Rasse Großbritanniens

Gewicht

  • Böcke 80 bis 100 kg, Schafe 65 bis 75 kg
Zuchtgeschichte:
Eine uralte Landrasse, die ihren Ursprung vermutlich in den Bergen Nord-Englands hat und von dort nach Schottland eingeführt wurde.
Sie wurde schon Anfang des 16. Jahrhunderts erstmalig erwähnt.
Verbreitung:
In den hügeligen Teilen von Großbritannien, insbesondere in Schottland aber z.B. auch in Dartmoor und Cornwall sowie in Nordamerika, Italien und Argentinien. In geringer Anzahl in weiteren Ländern. Einige Bestände in Deutschland.

Die ökologische Schäferei auf dem Degenerhof

Zwei zentrale Punkte sind es, die unser Handeln bestimmen:

Zum einen die Produktion von gesundem Fleisch und zum anderen der faire Umgang mit den Tieren. Das verantwortungsvolle Wirtschaften mit der Natur ist hierbei Grundvoraussetzung für diese beiden Ziele.
Unser Betrieb ist EU-Ökolandbau zertifiziert. Unsere hochwertigen Produkte bieten wir in unserem Onlineshop und im Hofladen an.

In der Stallzeit werden biologische Mischfuttermittel gefüttert, dazu gibt es gutes Heu und Silage. Die Weidesaison dauert ca. zehn Monate und es gibt außer dem saftig grünen Gras keine Zusätze, um die Leistung der Tiere in Kürze in die Höhe zu treiben. Die Tiere wachsen gleichmäßig und ihrer Veranlagung entsprechend auf und können sich dabei ihr ganzes Leben so frei bewegen, wie sie wollen, bei Sonne und bei Regen. Sie entwickeln ausreichend natürliche Abwehrkräfte, um nicht zu erkranken und benötigen somit auch keine Medikamente, um die Leistung zu halten.
Dass trotz der großen Anzahl an Tieren hier im Betrieb unsere Schafe keinen Vergleich scheuen müssen, bewies die erste Scottish Blackface Bundesschau 2006.
Dort gewannen Böcke und Schafe aus unserer Zucht in sieben von acht gestarteten Klassen.
Derzeit setzen wir mit unseren Zuchtböcken fünf verschiedene Blutlinien ein, die auch untereinander nicht verwandt sind. Somit können wir Ihnen jederzeit Zuchtgruppen anbieten, mit denen Sie einen hervorragenden Start in Ihre eigene „Blacky-Zucht“ haben.
Egal ob es ein gekörter Jährlingsbock, ein herdbuchfähiges Mutterlamm oder einfach „nur“ ein Schaf sein soll: Sprechen Sie uns an, wir werden bemüht sein, das richtige Tier für Sie zu finden.

Unsere Border Collies

Partner und Freunde auf vier Pfoten

Erfolgreich sind unsere Hunde im Grunde genommen jeden Tag bei der Arbeit in der Schäferei.

Ohne ihren unglaublichen Einsatz wäre es schlichtweg unmöglich einen solchen Betrieb zu führen. Doch auch bei nationalen und internationalen Wettkämpfen beweisen unsere Hunde ihr Können und ihre Qualität.
Mein echter Stolz gilt meinen Hunden, die seit Generationen bei uns auf Leistung und Gesundheit gezüchtet werden und die bis zum höchsten Niveau von uns ausgebildet werden.

Mein tiefer Dank gilt den Menschen, die es geschafft haben diese einzigartige, besondere und spezielle Rasse zu züchten. Meine ganze Hoffnung richtet sich an die Menschen, die in der Zukunft auf dieses wertvolle genetische Geschenk gut aufpassen und es mit Verstand und Vorsicht weiterführen.

Hier ein paar Triumphe, die ich mit meinen Hunden feiern durfte:

  • Siegerin der deutschen Qualifikation zur EM 2006 mit Pepper, Flip (Platz 2), Luke (Platz 3) und Spax (Platz 4)
  • Hessenmeisterin 2005 mit Pepper, Luke (Platz 2) und Flip (Platz 3)
  • Semifinalistin im zweiten World-Trial 2005 mit Flip
  • Europameisterschafts-Vizemeisterin 2003 mit Flip
  • Finalistin im ersten World-Trial Finale 2002 mit Laddi und Flip
  • 3. Platz bei der Europameisterschaft 2000 mit Lannox
  • Fünffache deutsche Meisterin: mit den Hunden Hope, Jane, Lannox, Pepper und Laddi
  • Mehrfache deutsche Vizemeisterin
Mehr über Hütehundewettkämpfe nach englischem Muster, genannt Trials, erfahren Sie auch auf der Internetseite des Vereins Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland e.V. (www.abcdev.de)

Rassebeschreibung der Border Collies

Die Geschichte des Border Collies begründet seine Veranlagung
und seine Einsatzmöglichkeiten

Im Grenzgebiet zwischen Schottland und England, den Borders, trieben Schäfer ihr Vieh hinaus, um das karge und steinig Hochland zur Woll- und Fleischproduktion zu nutzen. Doch musste das Vieh auch irgendwie wieder nach Hause kommen, und zwar so sicher wie möglich. Denn die Gefahr, dass sie die steilen Hänge hinabstürzen, war sehr groß. Zugleich war es den Schäfern auch fast nicht möglich, die Schafe zu Fuß wieder zusammen zu treiben. Das Gebiet ist dermaßen weitläufig, und die Tiere sind so weit verstreut, dass mehrere Dutzend Männer nötig gewesen wären, um die Herden einzuholen. Man rechnet in diesen Gegenden ungefähr ein Schaf auf fünf Hektar Land. In unserer Gegend rechnet man zehn Schafe auf einen Hektar. Das gibt einem ungefähr die Dimensionen, mit denen es die Schäfer dort zu tun haben.

Ein Hund musste „erfunden” werden, der viel Sinn für die Schafe hat, sie nicht hetzt, aber bestimmt lenkt, selbst gut lenkbar ist, der einen robusten Körperbau hat, ausdauernd ist und unermüdlich arbeiten kann.
Und genau in dieser Reihenfolge ist der Border Collie zusammengestellt. Ein Hund, der einen extrem stark ausgeprägten Beutetrieb hat und auf alles reagiert, was sich bewegt, sonst würde er die Tiere in den Hochmooren niemals alle finden können. Er soll ein weiches, leicht beeinflussbares Wesen haben.
Diese Hunde haben außer der Farm in den Bergen nichts gesehen, sie sind nicht für den „Besuch auf dem Jahrmarkt” gezüchtet, sondern für die Leichtführigkeit auf große Distanz. Da die Hunde auch oft außer Sicht arbeiten und zum Teil eigene Entscheidungen treffen mussten, war ein unglaubliches Feingefühl für das Vieh von größter Bedeutung.

Das Gelände erfordert von den Hunden Härte und Ausdauer, so war ein funktioneller Körperbau eine Grundvoraussetzung, damit die Hunde diesen Aufgaben überhaupt standhalten konnten. Die Nachteile liegen nach dieser Schilderung auf der Hand, denn so faszinierend diese Hunde auch sind, so speziell sind sie auch.
Einen Hund mit starkem Beutetrieb und hyperaktivem bzw. nervösem Wesen, dafür aber mit einer unermüdlichen Kondition als reinen Haus- und Familienhund zu verkaufen, halte ich daher für fahrlässig.
Diese Hunde sind in ihrem Ursprung nie auf eine äußere Erscheinung hin selektiert worden, sondern seit Jahrhunderten nur auf die beschriebenen Wesensmerkmale.
Gegenwärtig werden die Hunde in der deutschen Border Collie-Zucht häufig aufgrund der äußeren Erscheinung selektiert. Das schadet nicht nur der Rasse als Arbeitshund, sondern es kann sie auf Dauer zu Grunde richten. Mit all diesen Informationen wird vielleicht deutlich, warum seriöse Züchter einen zur Arbeit geeigneten Border Collie nicht als reinen Haus- und Familienhund abgeben. Dies bedeutet nicht, dass unsere Hunde nicht mit uns im Haus leben. Es bedeutet vielmehr, dass der Tatbestand der Disziplinierung des Beutetriebes und kontrollierten Arbeit am Vieh entscheidend ist.
Die Helden von heute und die Stars von morgen:

Aktuelle Arbeitshunde

Pepino

geb. 27.04.2010

Joe

geb. 27.08.2008

Coffee

geb. 09.10.2011

Unsere Nachwuchshunde

Nugget

geb. 19.03.2014

Pepsi

geb. 06.06.2016

Zucht von Leistungshunden

  • Luke

    Sohn von Laddi und Lennox
    • Rüde Luke
    • Sohn von Laddi und Lannox
    • ISDS-gezogen
    • geb. 06.01.2003
    • HD B und CEA + PRA frei
    • Luke steht für Zuchteinsätze zur Verfügung
    • zweifach platziert auf deutschen Landesmeisterschaften
    • Platz 3 der deutschen Qualifikation zur EM 2006
  • Leeds

    Wurfschwester zu Spax und Luke
    • Hündin Leeds
    • Wurfschwester zu Spax und Luke
    • ISDS-gezogen
    • geb. 06.01.2003
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Finalistin der deutschen Meisterschaft 2008 mit Jan Degener
  • Spax

    Wurfschwester zu Luke
    • Hündin Spax
    • Wurfschwester zu Luke
    • ISDS-gezogen
    • geb. 06.01.2003
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Norddeutsche Meisterin 2006
    • Platz 4 der deutschen Qualifikation zur EM 2006
  • Pepper

    Tochter von Jane
    • Hündin Pepper
    • Tochter von Jane, Enkelin von Laddi und Lannox
    • ISDS-gezogen
    • geb. 19.03.2000
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Schleswig-Holstein-Meisterin 2002
    • 2. Platz der deutschen Qualifikation zur EM 2003
    • Deutsche Meisterin 2004
    • Rheinland-Pfalz-Meisterin 2004 und 2006
    • Siegerin der Qualifikation zur EM 2006

Unsere Pensionäre

  • Flip

    Tochter von Laddi und Lennox
    • Zuchthündin Flip
    • Tochter von Laddi und Lannox
    • ISDS-gezogen
    • geb. 16.02.1998
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Deutsche Vizemeisterin 2001
    • World Trial-Teilnehmerin 2002 (Finale) und 2005 (Semifinale)
    • Finalteilnehmerin der EM 2001-2004
    • Gewinnerin der EM-Qualifikation 2003 und Continental Vice-Champion 2003
    • Zweite der deutschen Qualifikation zur EM 2006
  • Lennox

    Stammhund
    • Hündin Lannox
    • ISDS-registriert
    • geb. 23.09.1993, gest. Juli 2008
    • HD B und CEA + PRA frei
    • deutsche Meisterin 1996
    • mehrfach EM-qualifiziert (3. Platz EM 2000)
  • Jane

    Stammhund
    • Hündin Jane
    • ISDS-gezogen
    • geb. 16.11.1991, gest. 12.08.2005
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Deutsche Meisterin 97
    • sechsmal EM-qualifiziert, davon dreimal bester deutscher Hund
  • Laddi

    Stammhund
    • Rüde Laddi
    • ISDS-gezogen
    • geb. 27.10.1994, gest. Mai 2008
    • HD A und CEA + PRA frei
    • Europameisterschafts-Teilnehmer von 1997-2003 (davon viermal im Finale)
    • Finalteilnehmer beim 1. World Trial 2002 in Bala
    • viele Trialsiege (wie z.B. Deutscher Meister 2001)
Tief in unserem Herzen sind die Namen einiger Stammhunde für ewig bewahrt. Denn sie waren nicht nur Mitarbeiter, sondern echte Gefährten.

Hope, Snap, Jess, Jane, Laddi, Lannox, Pepper, Flip

Wir haben immer eine ganze Reihe junger Nachwuchshunde, auf die wir voller Hoffnung blicken. Von allen Hunden kann ein Stammbaum angefordert werden. Alle Hunde arbeiten täglich an einer großen Schafherde. Da Würfe nur auf Vorbestellung geplant werden, bitte ich um rechtzeitige Anmeldung. Die Hunde werden nur an Menschen mit dementsprechenden Arbeitsmöglichkeiten abgegeben. Das heißt: „Kein Vieh - kein Hund”. Ich bitte hier um Ihr Verständnis. Das optische Erscheinungsbild der Hunde spielt in meiner Zucht keine Rolle, der Vorsatz ist „brains before beauty” – Klugheit und Intelligenz vor Schönheit.

Unser Hofladen

Faires Fleisch frisch auf den Tisch


Unter diesem Motto führen wir unseren landwirtschaftlichen Betrieb und unseren Hofladen.
Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung, doch um es essen zu können muss man ein Tier töten.

Dieses Tier hat vorher ein Leben geführt. Als verantwortungsvolle Fleischproduzenten interessiert uns dieses Leben und das Töten ebenso wie der Verzehr und Verkauf. Die Würdigung der Tiere, mit deren Hilfe Lebensmittel produziert werden ist etwas, das in unserer Gesellschaft leider oft verdrängt wird. Wir befassen uns damit ebenso wie mit dem Ziel, Ihnen schmackhaftes, gesundes und absolut frisches Fleisch anbieten zu können.
Der faire Umgang mit den Tieren, artgerechte Haltung und umsichtiges ökologisches Wirtschaften mit der Natur sind Grundbausteine unserer Produkte.

Seit Jahren sind der Betrieb und seine Produkte nach EU-Ökolandbau (DE-ÖKO-006) zertifiziert. Faires Fleisch frisch auf den Tisch erreichen wir nur mit dieser Wirtschaftsform, dieser Philosophie und diesem konsequenten Handeln.

Für unseren Hofladen lassen wir einmal wöchentlich schlachten. Jeweils dienstags erhalten wir dann von unserem, nur 1,5 km entfernten liegenden Schlachter die Lamm-Spezialitäten und hergestellten Wurstwaren. Egal ob ganze oder halbe Lämmer oder nur ein einzelnes Edelteil, wir können nach vorheriger Absprache ganz individuell für Sie zerlegen lassen.

Aus dem Bereich Lammfleisch bieten wir an:

• Keule, ausgelöst oder mit Knochen
• Filet
• Lammlachse
• Koteletts
• Goulasch
• Keulensteaks
• Vorderkeule als Rollbraten und vieles mehr

Auch zur Herstellung köstlicher Würste und anderer Spezialitäten eignet sich das Fleisch vom Schaf hervorragend:

• Salami
• Wiener Würstchen
• Fleischkäse
• Schinken
• Bratwürstchen und vieles mehr
Wunderschöne biologisch gegerbte Lamm- und Schaffelle
bekommen Sie das ganze Jahr über bei uns.
Gerne öffnen wir unseren Hofladen nach telefonischer Absprache auch neben den regulären Öffnungszeiten für Sie. Unter der Rufnummer 0171 / 821 10 43 stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Kontakt

Degenerhof
Buersche Straße 132
49324 Melle

Telefon: +49 54 22 451 41
Telefax: +49 54 22 92 94 41
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.anne-krueger-degener.de

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